Dienstag, 12. März 2013
Vorsicht bei Europäischem Zentralregister für Umsatzsteuer-Identifikationsnummern!
Zur Zeit verschickt ein sogenanntes Europäisches Zentralregister für Umsatzsteuer-Identifikationsnummern Erfassungsformulare, die innerhalb einer Frist zurückgeschickt werden sollen. Wer das amtliche aussehende Formular unterzeichnet und zurückschickt, schließt einen 2-Jahres-Vertrag mit einer Jahresgebühr von 890 Euro ab. Dieses Zentralregister nutzt nur den Betreibern. Für Abfragen und Beantragung von Umsatzsteueridentifikationsnummer ist ausschließlich das Bundeszentralamt für Steuern www.bzst.de zuständig.
Dienstag, 5. März 2013
Bundesrat stimmt Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts zu
Am 1. März hat der Bundesrat dem Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts zugestimmt, womit unter anderem der Übungsleiterfreibetrag auf 2.400 Euro erhöht wird. Die Erhöhung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2013.http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2013/03/2013-03-01-PM19.html
Samstag, 2. März 2013
Merkblatt zur Steuerklassenwahl bei Ehegatten
Das Bundesfinanzministerium hat ein geändertes Merkblatt zur Steuerklassenwahl bei Ehegatten, die beide Arbeitnehmer sind, veröffentlicht. In diesem Merkblatt ist jetzt auch der Anhebung des Grundfreibetrags auf 8.130 Euro berücksichtigt. http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Lohnsteuer/BMF_Schreiben_Allgemeines/2013-02-19-Merkblatt-Steuerklassenwahl-2013-geaendert.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Freitag, 15. Februar 2013
Schneeräumkosten als haushaltsnahe Dienstleistung
Kosten für die Schneeräumung durch einen Dienstleister auf privatem Grund sind als haushaltsnahe Dienstleistungen im Rahmen des § 35 a EStG abzufähig. Auf öffentlichem Grund, also z.B. auf Gehwegen, lehnt die Finanzverwaltung das bisher ab. Ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Berlins lässt den Abzug aber zu. Es empfiehlt sich also bei Nichtanerkennung der Aufwendungen gegen den Einkommensteuerbescheid Einspruch einzulegen und ein Ruhen des Verfahrens zu beantragen.
Montag, 28. Januar 2013
Rentenversicherungspflicht bei Minijobs beachten!
Mit Erhöhung der Minijobgrenze ab dem 1.1.2013 auf 450 Euro wurde auch eine Rentenversicherungspflicht für Minijobs eingeführt:
Minijobs, die im Jahr 2013 beginnen sind grundsätzlich rentenversicherungspflichtig, die Arbeitnehmer müssen somit 3,9% Rentenversicherung aus dem Minijob-Entgelt bezahlen. Eine Befreiung hiervon ist auf Antrag möglich.
Für bestehende Beschäftigungsverhältnisse müssen Übergangsregeln beachtet werden: Wird bei einem vor dem 1. Januar 2013 begonnenen Minijob das monatliche Entgelt weiterhin bis maximal 400 Euro monatlich gezahlt, so bleibt alles unverändert.
Erfolgt bei einem bestehenden Minijob eine Verdiensterhöhung von 400 auf 450 Euro tritt Rentenversicherungspflicht ein. Allerdings gibt es auch hier die Möglichkeit, sich auf Antrag befreien zu lassen.
Freitag, 18. Januar 2013
Höher Einkommensteuergrundfreibetrag beschlossen
Der Bundestag hat gestern einer Erhöhung des Grundfreibetrags ab dem 1. Januar 2013 bzw. 1. Januar 2014 zugestimmt.http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2013/01/2013-01-17-PM05.html. Ebenfalls angenommen wurde das Gesetz zur Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts. Abgelehnt wurde dagegen das Jahressteuergesetz 2013.
Freitag, 11. Januar 2013
Steuererklärungen für 2012 werden nicht vor Mitte März bearbeitet
Nach Aussagen des Chefs der Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, werden die Einkommensteuererklärungen des Jahres 2012 nicht vor Mitte März bearbeitet werden, da die Software noch angepasst werden muss. Der Bund der Steuerzahler fordert daher eine Verlängerung der Abgabefrist, die am 31. Mai endet.http://www.steuerzahler.de/Fiskus-laesst-Steuerzahler-warten/51226c60117i1p1520/index.html.
Die Verzögerung ist schwer nachvollziehbar da vom Steuerzahler immer die Einhaltung von Fristen erwartet wird. Ärgerlich ist das natürlich auch für die Steuerzahler, welche eine Steuererstattung erwarten.
Die Verzögerung ist schwer nachvollziehbar da vom Steuerzahler immer die Einhaltung von Fristen erwartet wird. Ärgerlich ist das natürlich auch für die Steuerzahler, welche eine Steuererstattung erwarten.
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